Auf Haile Gebrselassies Spuren mit 40 000 Teilnehmern unterwegs
Leichtathletik (ndz). Zwar konnten die Läufer des SC Bad Münder keine Weltrekorde wie Haile Gebrselassie in Berlin erzielen, jedoch wurden persönliche Bestzeiten in Berlin und Bremen gelaufen.

Sie waren mit ihren Leistungen beim
Berlin-Marathon sehr zufrieden: Jörg Schwanebeck, Kirsten Siebert und Matthias
Stehn. Foto: pr.
In Berlin herrschten ideale Bedingungen: trocken, nicht zu warm und windstill. Hier ging Jörg Schwanebeck (M45) mit großen Ambitionen an den Start. Die Drei-Stunden- Marke sollte fallen. Der Halbmarathon wurde in optimalen 1:29:32 Stunden passiert, bis Kilometer 35 lief alles nach Plan.
Dann jedoch ließen die Kräfte nach, und das Ziel erreichte er in 3:03:14 Stunden mit persönlicher Bestzeit. Unter 40 000 Startern belegte er den hervorragenden 1355. Platz und in seiner Altersklasse M 35 den 183. Platz.
Zufrieden war auch Kirsten Siebert (W 40), die zusammen mit Partner Matthias Stehn in guten 4:06:56 Stunden das Ziel durchlief. Beide lobten die gute Organisation des Laufes und freuten sichüber die prächtige Stimmung an der Strecke.
Für den Lauftreff SC Bad Münder war auch der in Berlin lebende Andreas Webner gestartet: Mit einer Zeit von 3:26:13 Stunden schlug er sich beachtlich.
In Bremen waren wegen Gegenwindes auf den letzten Kilometern die Bedingungen etwas schlechter. Aufgrund leichter Hügel ist die Strecke sicherlich nicht so rekordtauglich wie die flache Berliner Marathonstrecke.
Hier versuchten Ines Heinze und Tanja Lüneberg neue Bestzeiten zu erzielen und erstmals unter vier Stunden zu laufen. Bis Kilometer 16 liefen sie zusammen mit einem Pa cemaker, merkten dann aber, dass das Tempo des Zugläufers für die geplante Zielzeit 3:45 Stunden offenbar viel zu schnell war.
Sie nahmen das Tempo heraus und so konnten beide dann am Ende doch in persönlichen Bestzeiten die magische Vier-Stunden-Schwelle knacken.
Ines Heinzeüberholte dabei noch ihren Ehemann Uwe und kam nach 3:51:07 Stunden ins Ziel. Sie errang einen glänzenden 4. Platz in der AK W 35. Der nach einer Verletzung noch nach seiner Form suchende Uwe Heinze überlief die Ziellinie nach 3:56:50 Stunden.
Tanja Lüneberg lief in 3:58:44 Stunden hocherfreut ins Ziel. Diese Zeit bedeutete für sie den 12. Platz in der AK 35. Das war eine insgesamt hervorragende Leistung, bedenkt man, dass sie erst ihren zweiten Marathon absolvierte.
© Neue Deister-Zeitung, 06.10.2007