Drago Jugovic vom Team LG Blaulicht der Polizei Bad Münder war nach knapp 16 Minuten mit großem Vorsprung der erste, der die 3,8-Kilometer-Runde einmal absolviert hatte. "Er ist ein guter Mittelstreckler", so Mit-Organisator Detlef Erasmus grinsend. Er sollte recht behalten. Jugovic konnte das Tempo nicht halten und nach vier Runden war Schluss.
Zum zehnten Mal im Shuttlebus: Uwe Gleich.
Die Strecke zwischen
Bergschmiede und dem Parkplatz der Spedition Schnelle in der
Süntelstraße können Holger Wingerter, Uwe
Gleich und Volker Mensing mittlerweile mit geschlossenen Augen fahren.
Mehr als dreißig mal fuhr jeder der drei Shuttlebusfahrer am
Sonnabend die Zweieinhalb-Kilometer-Strecke. Für Gleich war es
übrigens ein Jubiläum - er fährt den
Feuerwehrbus schon seit der Söltjerlauf-Premiere vor zehn
Jahren der Berg rauf und runter.
Die Läufer konnten sich aussuchen, wie sie ihre
Runden zählen lassen wollten. Die meisten entschieden sich
für die traditionelle Startnummer-Lochung. Dafür
standen Tanja Lüneberg und Uwe Heinze vom Lauftreff
sowie Heidegret Bergmann und Sven-Olaf Ritter von der Sparkasse mit
eigens angefertigten Loch-Knipsern bereit. Für diejenigen, die
es etwas eiliger hatten, hatte die DLRG Coppenbrügge seine
Transponder-Anlage bereitgestellt. Dafür hatte Marcel Ende
sogar eigens eine Software für den Söltjerlauf
geschrieben.
Für den Wohlfühlfaktor nach dem Lauf war
Marco Czulkies mit zuständig. Der Masseur von der Rehaklinik
in Bad
Münder
knetete bereitwillig die Waden der erschöpften Läufer
durch. Von der Liege aus gab's den schönen Ausblick vom
Süntel auf den Deister gleich noch dazu. ©
Neue Deister-Zeitung,23.06.2008