Leichtathletik
(gö). Die Mitglieder des Lauftreffs des Sportclubs Bad Münder sind
immer für Überraschungen gut: 43 Männer und Frauen nahmen am Wochenende
am traditionellen Vorlauf für den in zwei Wochenstattfindenden 11.
Söltjerlauf teil und erzielten die stolze Leistung von 1003 Kilometern.
Das Vorstandsmitglied des Freundeskreises der AIBM Bad Münder, Helmut
Steinwedel (l.), gab das Startzeichen für die Frauen und Männer des
Vorlaufes zum 11. Söltjerlauf. Fotos (2): gö
Heidrun Koch bereitete auch diesmal wieder Erfrischungen und Obst für die Aktiven vor.
Heidrun Koch bereitete auch diesmal wieder Erfrischungen und Obst für die Aktiven vor.
„Das ist unser zweitbestes Ergebnis überhaupt, mit dem wir nun
wirklich nicht gerechnet haben. Über 1000 Kilometer - einfach genial
für unsere Läufergruppe“, betonten die Lauftreffleiter Detlef Erasmus
und Jürgen Keller unisono. Im Durchschnitt lief jeder Teilnehmer 23.31
Kilometer. Das war pro Läufer rund einen Kilometer mehr als von den 58
Teilnehmern im Vorjahr.
Mächtig
ins Zeug gelegt hatten sich auch die Neueinsteiger, die im vergangenen
Jahr zum SC-Lauftreff gestoßen waren. An der Spitze ist die 51-jährige
Birgit Priesett zu nennen, die 22,8 Kilometer gelaufen war.
Auch
die durch Verletzungen gehadikapten Aktiven kämpfen für eine gute Sache
und walkten drei bis fünf Runden. Immerhin gibt die Sparkasse
Weserbergland für jede gelaufene Runde (3,8 Kilometer) einen Euro. Der
Erlös des Vorlaufes und des 11. Söltjerlaufes am 22. Juni ist bestimmt
für den Freundeskreis der Arbeitslosen-Initiative Bad Münder (AIBM).
Deren Vorstandsmitglied Helmut Steinwedel und die Projektleiterin
Susanne Lührs waren zum Vorlauf erschienen, wobei Steinwedel das
Startzeichen gegeben hatte.
261 Runden waren die Mitglieder des
Lauftreffs gelaufen. Dabei lag Holger Klingebiel mit 12 Runden (45,6
Kilometer innerhalb von vier Stunden an der Spitze. Ihm folgte Daniel
Stelzer auf den Fersen mit elf Runden – und seinem ersten Marathon, den
er eigentlich erst beim Berlin-Marathon im Frühherbst angepeilt hat.
Als
beste Frau ging einmal mehr Ausdauerspezialistin Ines Heinze mit zehn
Runden aus dem Vorlauf hervor, gefolgt von Kirsten Siebert mit neun
Runden.